Tag: 8. Januar 2020

Neues Album von Nada SurfNeues Album von Nada Surf

Nada Surf existieren bereits seit 1992 und werden, ohne ihnen zu Nahe treten zu wollen, aufgrund des schon fortgeschrittenen Alters immer noch nicht müde. Einige grandiose Songs konnten uns die sympathischen Herren aus New York präsentieren. Ihr bisher letztes Album „You Know Who You Are“ liegt fast schon vier Jahre zurück.

Für den 07.Februar kündigen Nada Surf ihr neues Album „Never Not Together“ an. Präsentieren werden Sie schon einige Songs Ende Februar in der Kölner Live Music Hall, ehe im Frühling (April) vier weitere Headliner-Konzerte anstehen. Im gleichen Monat spielen sie auch noch als Support von Madsen.

Something I Should Do“ von Nada Surf jetzt anhören

Looking For You“ von Nada Surf jetzt anhören

So Much Love“ von Nada Surf jetzt anhören

Mercy Union mit neuer EPMercy Union mit neuer EP

Als Mercy Union ihren ersten Song „Chips And Vics“ an die Leute brachten, war ziemlich schnell klar, dass jemand von The Gaslight Anthem dabei sein muss. Diese Stimme kennt man doch irgendwoher – auch wenn es nicht Brian Fallon ist. Vielleicht hatte Jared Heart von The Scandals bei ihm ein paar Gesangsstunden genommen. Gewisse Parallelen zu The Gaslight Anthem sind natürlich nicht abzustreiten. Das Debütalbum kam bereits im Oktober 2018 auf den Markt. Über ein Jahr später legen Mercy Union mit neuem Material nach. Wenn es ein Album ist, wäre es ein außerordentliches Arbeitspensum. Nicht enttäuscht sein, denn es handelt sich nur um eine klitzekleine EP mit zwei Songs.

„II“ von Mercy Union jetzt anhören

Signals MidwestSignals Midwest

(Quelle: Tiny Engines/Tommy Calderon)

Punkrock aus Cleveland. Die Vier haben sich 2008 gegründet und ein Jahr später ihre erste selbstbenannte LP veröffentlicht. Bis heute kommen sie auf insgesamt vier Alben. Für Sänger und Gitarrist Max Stern, Bassist Loren Shumaker, Gitarrist Jeff Rusell und Schlagzeuger Steve Gibson ist das Projekt für viele Jahre die einzige Konstante in ihrem Leben gewesen. Gerade im Wandel der Zeit, Älter werden, Dinge ändern sich hatten sie mit Signals Midwest einen festen Anker. Passend zum Jahreswechsel haben die Jungs ihr kleines persönliche Resümee gezogen. In ihren über 10 Jahren Bandgeschichte spielten sie über 400 Shows in 15 Ländern. Die Zukunft bleibt weiterhin aufregend.

Signals Midwest on Audiotree live“ hier anhören

Brian Fallon mit neuem VorgeschmackBrian Fallon mit neuem Vorgeschmack

Ende März erscheint vom The Gaslight Anthem-Frontmann seine neue Scheibe „Local Honey„. Schon seine bisherigen beiden Solowerke zeigten, dass er sich gänzlich von dem eingängigen Melodien die The Gaslight Anthem ausmachten entfernte. Sie sind feinfühliger und vor allen Dingen auch ruhiger, manchmal auch melancholisch. Die neuen Songs wurden von Peter Katis produziert, der bereits mit Frightened Rabbit, The National und Death Cab For Cutie zusammenarbeitete.

You Have Stolen My Heart“ von Brian Fallon anhören

Sad Boys ClubSad Boys Club

(Quelle: facebook.com/sadboysclb / rosalienelson)

Hinter diesem Namen verbergen sich vier Herren aus UK. Sad Boys Club befinden sich erst seit 2017 auf der Tanzfläche. Ihre Veröffentlichungstaktik ist sehr interessant. Sie schon einige Singles veröffentlicht, die dann u.a. auch auf zwei EPs erschienen sind. Auf einen ersten Longplayer warten wir weiterhin. Sie haben großes Potenzial voll durchzustarten. Der Gesang klingt bereits seit wenigen Minuten recht vertraut. Ein bisschen haben sie auch etwas von allusinlove. Ihre zweite EP gibt es über den Link hier unten.

Four Shades Of The Transitional Phase“ von Sad Boys Club anhören

The Front Bottoms mit neuem SongThe Front Bottoms mit neuem Song

Passend zu Weihnachten gibt es eine Single von The Front Bottoms. Ein Trio aus Woodcliff Lake, New Jersey. Wenn sie die Straßen unsicher machen und auf Tour gehen, holen sie drei weitere Bandmitglieder dazu. Musikalisch bewegen sie sich irgendwo zwischen Folk-Punk, Indie-Rock und poppigen Emo. Markant ist der Gesang, mit einem stark ausgeprägten amerikanischen Slang. Seit der ersten Veröffentlichung 2008 sind schon sechs Studioalben herausgesprungen. Gut möglich, dass sie uns in 2020 mit einem neuen Album überraschen.

Camouflage“ von The Front Bottoms anhören

Toodles & The Hectic PityToodles & The Hectic Pity

(Foto: Toodles & The Hectic Pity)

Die Einflüsse des Trios von Toodles & The Hectic Pity sind schnell ausgemacht. Sie lassen sich nicht sonderlich ungern von The Front Bottoms inspirieren. Dem Hörer bieten sie eine äußerst interessante Mischung aus Country, Folk und Akustik-Punk. Die drei Jungs aus Bristol sind noch recht unerfahren und ziemlich jung. 2017 haben sie ihre erste EP „Call In Sick“ veröffentlicht. Im Dezember 2019 folgte mit „Ducks“ eine neue Single. 2020 könnte widerum ein spannendes Jahr werden, falls sie mit einem Debütalbum noch ein bisschen mehr von sich hören lassen.

Ducks“ von Toodles & The Hectic Pity anhören

Lande HektLande Hekt

(Foto: Bandcamp / Lande Hekt)

Sie ist ein Teil der britischen Punkrock-Band Muncie Girls. Dort kümmert sie sich um den Bass und Gitarre. Das Ganze lässt sich noch mit Gesang vereinbaren. Die Songs klingen für Punkmusik nicht sonderlich frech und rotzig, wie man es sonst so kennt. Wie geht es nur weiter, wenn man etwas machen möchte, was nicht zu diesem Projekt passt oder die anderen Bandmitglieder nicht überzeugen kann? Ein Seitenprojekt musste her.

Lande Hekt präsentiert uns auf „Gigantic Disappointment“ sieben Songs, die derweil noch ein bisschen softerer klingen, als mit ihrer Hauptband. Ihre Stimme kommt wesentlich klarer, sanfter und fast schon sehnsüchtig aus den Boxen. Die beiden ruhigen Akustikstücke „Wake Up“ und „Letter“ stehen ihr besonders gut.

Gigantic Disappointment“ von Lande Hekt anhören